Design & SEO im Gleichgewicht

Veröffentlicht am 1.02.2011 in SEO/SEM von archiv | 4 Kommentare
Design & SEO en Balance

Design & SEO en Balance

Um die richtige Balance zwischen Benutzererfahrung, dem passenden Design und SEO ging es in einem Webbinar von SEMPO am Donnerstagmorgen. Kathleen Fealy von KF Multimedia & Web, Inc. sprach über Strategien, Resolutionen und Tools die das alles miteinander verbinden, um mehr Traffic zu generieren.

Am Anfang eine Projekts sollten Baselines definiert werden. Wichtig sind die Keywords, das Indexing und die Konversion Rates. Google Analytics hilft hierbei herauszufinden, was an der Website nicht optimal ist. Ist dieses ersteinmal bekannt, kann es entsprechend angepasst werden. Auch sollten die Mitbewerber beobachtet werden, aber es ist nicht zwangsweise notwendig, deren Techniken zu kopieren, da es oftmals nicht offensichtlich ist, wer die Zielgruppe ist, welche weiteren Techniken sie anwenden oder was sie erreichen wollen.

Im Endeffekt muss die Seite auf die Bedürfnisse der User angepasst werden. Das bedeutet, dass eine genaue Nutzeranalyse durchgeführt werden muss, um die genaue Zielgruppe zu ermitteln. Wichtig ist die Struktur der Seite. Das alles muss am Anfang herausgefunden werden, damit die Zielgruppe vom Design her angesprochen werden kann. Es sollte darauf angepasst werden, was der User auf der Seite finden will und wie schnell die Information entdeckt werden soll. Natürlich muss es auch für die Suchmaschinen optimiert werden. Grafiken sind dabei nicht das optimale, da diese von den Suchmaschinen nicht gelesen und ausgewertet werden können. Simpler CSS ist daher besser.

Title and descriptions must be strong. Appealing written, works well for people. - Kathleen Fealy

Beim Content ist es wichtig, dass die Seite trotz gute kreiertem Content noch immer natürlich zu lesen ist. Der User muss sich auf den ersten Blick auf der Website wohl und zuhause fühlen. Sitemaps sind oftmals effektiv aber können den User auch verwirren und von den eigentlichen Zielen ablenken.

Das das Design so wichtig ist, zeigt sich bei der Platzierung der verschiedenen Elemente. Eine wichtige Implementiereung ist die einer Social Bar, welche alle wichtigen Social Media Kanäle beinhaltet, damit die Nutzer sofort für sie relevanten Content teilen können. Das sollte gleich auf den ersten Blick oben auf der Seite installiert sein. Das zweit wichtige ist ein motivierender Text, der die Menschen informiert und evtl. auch zu Aktionen aufruft. Das Design muss entsprechend ansprechend sein und den Erwartungen der User entsprechen.

Don’t repeat same phrase all the time. -  Fealy

Natürlich geht es auch um die richtige Platzierung und Anwendung der Keywords. Aber nichts ist ermüdender, als unnatürliche Seiten zu lesen. Damit sind diese gemeint, die den Lesefluss hemmen und stören, sei es durch ein schlechtes Design oder auch durch die ständige Wiederholung von einzelnen Worten. Nur weil man ein Real Estate Agent ist, möchte der Leser nicht in jedem dritten Wort den Begriff „Estate“ finden. Möglichweise bringt es etwas in der Platzierung bei den Suchmaschinen, der User wird es aber nicht danken.

Die Konversion ist auch ausschlaggebend. Es gibt oftmals einen Konflikt zwischen gutem Content und der Konversion. Es geht hierbei aber nicht mehr um einen logischen Aufbau, sondern darum, dass schlussendlich jede Site die aufgerufen wird, eine Eingangsseite nach Definition der Suchmaschinen sein kann und muss. Der User muss auf jeder Seite, die er aufruft, die Informationen oder Links finden, die ihm weiterhelfen. Es ist also erneut eine Frage eines gut durchdachten Designs.

Um das alles zu erreichen nannte die SEO Spezialistin einige Tools, die hilfreich sind. Unter anderem nutzt sie Heatmaps . Mit denen kann herausgefunden werden, was die Menschen zu einem bestimmten Thema besonders interessiert. Das kann dann entsprechend auf der eigenen Website umgesetzt werden. Ein weiteres gutes Tool ist ihrer Meinung nach der Google Website Optimizer, das helfen kann um eine Website zu optimieren. Das setzt aber einiges an technischem Know-How voraus. Desweiteren nannte sie Eye Tracking, Mouse Eye Tracking, Alerts und Card Sort Tests.

Schlussendlich gibt es kein richtig oder falsch bei den Antworten, was eine gute Website ausmacht. Es ist alles darauf bezogen, was der User an Informationen erwartet. Wie immer ist auch hier wichtig, transparent zu sein, die Konversationen nicht zu kontrollieren und so gering als möglic in bestehende Diskussionen einzugreifen. (AE)

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4 Kommentare zu “Design & SEO im Gleichgewicht”

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