Last day of Social Media Week

Last day of Social Media Week

Träumen wir nicht alle von dem ultimativen Erfolgsrezept im Bereich der Social Media? Es gibt bekanntlich Portale und Seiten für alles, unter anderem auch für den Bereich Restaurants, kochen und essen.

Drei Betreiber solcher Portale, tauschten sich auf der Social Media Week 2011 über das Geheimnis ihres Erfolges aus.

Warum braucht Essen Social Media? Es wird schließlich nicht am Computer innerhalb einer Videkonferenz gegessen. O.K., es ist möglich, aber nicht die Regel. Was Social Media und Essen verbindet, wurde hier näher erläutert.

Essen ist eine absolut soziale Erfahrung, so Babette Pepaji, Gründerin der Plattform bakespace.com. Gemeinsames kochen verbindet und über gutes Essen wird gerne geredet. Grundsätzlich kann jeder etwas zu dem Thema beitragen. Sei es, dass er über ein interessantes Rezept verfügt, eines ausprobiert hat und die Erfahrungen teilen will oder einfach nur als Kritiker von Mahlzeiten.

Get a few people and make them love your product. – Babette Pepaji

Die Seite wurde im Jahr 2006 gegründet bevor es das „like“ auf Facebook gab, betonte die ambitionierte Köchin. Damals erlebte sie einen Boom, als eine Braut einen Link in einem Forum für Bräute postete. Innerhalb von einem Tag hatten daraufhin 800 Bräute die Seite besucht. Ausschlaggebend ist, das einige wenige Leute das Produkt mögen. Dann verbreitet es sich immer weiter, ohne dass viel dafür getan werden muss. Auf Facebook und Twitter müssen die Multiplikatoren erkannt werden, die den eigenen Inhalt weiterverbreiten. Im Wesentlichen geht es hier darum, die User zum mitmachen aufzufordern. So hat sie einen täglichen Newsletter, in dem sie Fragen an die User stellt und hofft, dass sie viele Antworten erhält. Auch führt sie Gewinnspiele durch, wo durch einen einfachen Kommentar schon gewonnen werden kann. Das beflügele die Nutzer zur aktiven Teilnahme. Der Schlüssel hierbei sei es, die Nutzer direkt zu fragen, ob sie den Link oder Inhalt teilen wollen. Desweiteren ist Transparenz das A und O, Ehrlichkeit wird von der Gemeinschaft positiv bewertet.

Manager of the town

Siliconvalleyblog

Reger Rezeptaustausch

Ein großer Unterschied besteht in der Userdemografik. Auf den Ersten Blick sehen alle Nutzer gleich aus. Wird aber genauer hingeschaut wird deutlich, dass sie sich aufgrund ihrer Lebenserfahrung unterscheiden und dadurch auch verschiedene Dinge auf der Plattform suchen oder erfahren wollen. Die jüngeren sind auf die soziale Erfahrung aus, die älteren auf der Suche nach Rezepten. Das Moderieren einer solch unterschiedlichen Gemeinschaft erfordere daher die Eigeneschaften eines Bürgermeisters.

Let us be ourselves. Show the people, that we are normal people. – Alexa Andrzejewski

Dem stimmte auch Alexa Andrzejewski von Foodspotting zu. Dieses Portal wurde 2009 gegründet. Die User können dort Fotos von ihrem Lieblingsrestaurant und Gericht posten, denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte. So kann dann dieses wiederum von anderen Menschen, die auf der Suche nach einem guten Restaurant sind, als Rezession genommen werden, ohne dass zuvor stundenlang in langen und umständlichen Kritiken gesucht werden muss. Das ist eine sehr soziale Erfahrung, das eigene Lieblingsgericht im Restaurant mit einem kurzen Kommentar auf das Portal zu stellen. Wichtig ist hierbei die Authentizität. Den Nutzern soll das Gefühl vermittelt werden, dass alle auf einer Ebene sind, auch die Betreiber des Forums. Aus diesem Grund twittern sie gerne ein „guten Morgen“ und „gute Nacht“ an die Community und teilweise auch andere Nachrichten, die nichts mit dem eigentlichen Portal zu tun haben, aber immer den Richtlinien der Firma entspricht. Diese kleinen Persönlichen Notizen und Randbemerkungen verbinden die Nutzer zusätzlich und sie fühlen sich dadurch wohler auf dem Portal.

Perfect pairing – everybody loves food and cupcakes. – RickBakas

Rick Bakas hatte die Idee, Blogs über Wein und Essen miteinander zu kombinieren. Um bekannter zu werden, hat er ebenfalls auf die Multiplikatoren gesetzt und auf Facebook alle seine Freunde zu der Seite eingeladen. Über diese Seiten und Blogs kann gutes Essen in Echtzeit geteilt werden. Durch die zunehmende Vernetzung aller Geräte, ist es notwendig, dass die Seiten überall gut dargestellt werden, da sie sonst Chancen auf „share“ oder „like“ verschenken. Desweitern fragt er seine Leser, über welchen Bereich aus diesem Themengebiet sie gerne mehr Informationen hätten oder gerne lesen würden.

Trends are seasonal driven – Sean Timberlake

Der langjährige Blogger Sean Timberlake von Punk Domestics hat hierzu festgestellt, das Trends von den Saisonen beeinflusst werden. Menschen wollen zu Weihnachten andere Informationen als im Sommer.  Um seinen Blog bekannter zu machen, habe er allen davon erzählt und somit ein organisches Wachstum erzeugt. Er nutze Facebook und Twitter um die Aufmerksamkeit bei den Usern zu erreichen und ein großer Content läge auch außerhalb der eigenen Seite.

Die zwei Blogbetreiber sind eher regionale Bekanntheiten, BakeSpace spricht fast jede amerikanische Hausfrau an, ihre Rezepte zu teilen und die von anderen auszuprobieren. Foodspotting hingegen ist ein neues soziales Netz um die Lieblingsspeisen im Restaurant zu teilen. (AE)

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Ein Kommentar zu “Das soziale Rezept”

extraminze's soup

via Das soziale Rezept | The Silicon Valley Experiment…

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