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Content is still king

Content wird häufig mit „Überschrift, Vorspann, Text“ gleichgesetzt. Dass es aber häufig sinnvoll ist eine Content Strategie zu haben und aktiv Content Marketing zu betreiben, ist den Wenigsten bewusst.

Das Thema Content wurde auf der SES 2011 ausführlich behandelt, diskutiert und hat den Blickwinkel auf das vermeintlich einfache Erstellen von Content ein wenig verändert.

Eindrucksvoll hat CEO Lee Odden von TopRank Online Marketing präsentiert, was alles zu vernünftigem Content auf einer Website gehört. Insbesondere nachdem das erste Panda-Update von Google auch in Deutschland angekommen ist, ist es wichtig sich mit dem Thema Content ausführlich auseinanderzusetzen. Der Spruch „Content is King“ hat  auch nach dem Panda-Update Gültigkeit. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass besonders guter Content immer wichtiger wird und schwacher Content eher ein Nachteil als ein Vorteil sein kann. „High Quality Content is King“ könnte also der Leitspruch für die Zukunft sein.

Content Marketing Optimization umfasst dabei die Erstellung und Verteilung relevanter Inhalte, unter dem Aspekt neue Kunden zu gewinnen und diese anschließend bestmöglich zu involvieren.

Erstellung von Inhalten – Content Creation

10 Content-Taktiken, Leo Odden

10 Content-Taktiken, Leo Odden

Guten Content zu erzeugen ist nicht einfach, kann jedoch sehr effektiv sein. Es lohnt sich Zeit zu investieren, um gute Inhalte zu produzieren. Ob der Content  gut ist, erkennt man in der Regel daran, dass er bei dem Leser wirklich angekommen ist und er ihn darüberhinaus sogar noch im Internet mit anderen teilt. Es geht nicht nur darum in den Suchmaschinen aufzutauchen und den Inhalt auf diese Weise zu verbreiten. Das Ziel sollte also sein den Leser mit seinen Inhalten zu fesseln, um Ihn dann dazu zu bringen die Inhalte über Facebook, Twitter etc. zu teilen.

„Discovery – Consumption – Sharing“ nannte Lee Odden diesen Weg, den guter Content durchläuft. Schwacher Content kann vielleicht über die Suchmaschinen gefunden werden, wird in der Regel aber gar nicht oder jedenfalls nicht intensiv konsumiert und die Suche nach anderen Inhalten wird fortgesetzt. Etwas besserer Content wird zwar konsumiert, ist aber nicht so überzeugend, als dass man ihn mit seinen Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen etc. teilen würde. Der Einsatz von Social Media ist also sehr wichtig, gerade wenn es um den letzten Abschnitt „Sharing“ – also das Teilen dieser Inhalte geht. Das Ziel sollte sein, dass die soziale Interaktion möglichst hoch ausfällt. Dies geht jedoch nur, wenn der Content auch kostenlos angeboten wird und zudem dazu einlädt und auffordert sich weiter mit ihm zu beschäftigen. Die Kommentarfunktion ist eine Funktion um soziale Interaktion zu schaffen, die Integration von Social-Media-Buttons ist eine weitere. Solche  Funktionen werden jedoch nur dann genutzt, wenn der Leser die Inhalte wirklich wertvoll findet und der Content gut aufbereitet ist. Welche Inhalte konkret angeboten werden, hängt dabei von der Zielgruppe ab. Fragen, die man sich im Vorhinein stellen sollte sind beispielsweise:

  • Welche Zielgruppe spreche ich mit meinen Inhalten an?
  • Was interessiert meine Leser besonders? Was hat sie in der Vergangenheit interessiert?
  • Wie schaffe ich einen Mehrwert für meine Leser?
  • Wie präsentiere ich meine Inhalte möglichst ansprechend?

Es ist wichtig sich über diese Dinge im klaren zu sein, bevor die Inhalte erstellt werden. „Guter Content“ liegt nämlich auch zu einem großen Teil im Auge des Betrachters.

Koordination der Inhalte – Content Coordination

In welchem Format die Inhalte angeboten wird, hängt also stark davon ab, welche Zielgruppe mit dem Content angesprochen werden soll. Im B2B-Bereich werden Formate gut funktionieren, die vielleicht im B2C-Bereich nicht so erfolgreich sind. Neben Text- und Videoinhalten können beispielsweise kostenlose E-Books, Newsletter, Whitepaper etc. als Content dienen.

Content Marketing von Lee Odden

Content Marketing von Lee Odden

Natürlich müssen die verschiedenen Content-Angebote auf der Website koordiniert werden. Die Inhalte müssen auffindbar und sinnvoll angeordnet sein. Wenn bereits viele Inhalte auf einer Website vorhanden sind, kann es außerdem nützlich sein diese Inhalte aufzubereiten und hinsichtlich SEO und Social Media zu optimieren.

Der Bereich Content Marketing Optimization beschäftigt sich also mit mehr als nur mit der Frage „Wie schreibe ich gute Texte?“. Er beschäftigt sich vielmehr mit der Frage nach der Zielgruppe und wie diese erreicht werden kann, um einen möglichst großen Nutzen für die Leser und für die Website selbst aus den angebotenen Inhalten zu erzeugen.

Für ausführlichere Informationen zu diesem Thema sei an dieser Stelle der kostenlose Guide über Content Marketing von Lee Odden empfohlen. (OL)

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Ein Kommentar zu “SES 2011 – Content Marketing Optimization”

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